Lawrence Gough
Der gebürtige Ire war ein hochtalentierter, engagierter und erfolgreicher Fechter. Konflikte mit dem Irischen Fechtverband führten zu Sperren und gipfelten in Nichtnominierungen für die Olympischen Spiele 1968 und 1976. Um überhaupt Fechten zu können, ist Lawrence Gough 1973 nach Deutschland ausgewandert.
Ein Vermächtnis der Stärke
Trotz dieser schweren Ungerechtigkeit fand Lawrence Gough in Deutschland eine neue sportliche Heimat. Er blieb dem Fechtsport sein Leben lang treu – als Athlet, Trainer, Mentor und Vereinsgestalter. Sein Wirken zeigt, dass Integrität, Leidenschaft und Menschlichkeit stärker sein können als institutionelle Schikanen.
Seine sportliche Lebensgeschichte veröffentlichte er 2015 in "Die Akte Gough".
Ein Engagement mit Haltung
Seit seinem Tod setzt sich Christine Gough dafür ein, gezielt und transparent ein Bekenntnis zu jungen Menschen im Sport zu setzen. Nach ersten Förderungen im Fechtsport, hat sie sich dazu entschiedenen, das Engagement auf andere Sportarten auszuweiten. Immer aus der Überzeugung heraus, dass sportliche Leistung und persönlicher Einsatz Anerkennung und Unterstützung verdienen.
Fechtmeister Lawrence Gough (1949–2016) stammte aus Dublin und lebte mehr als vierzig Jahre in Deutschland. 1967, mit 17 Jahren, sperrte ihn der irische Fechtverband trotz großer Erfolge weltweit. Es war der Auftakt zu einer Geschichte über Ohnmacht und Verbandspolitik.
Seine Geschichte unter
www.goughpapers.com